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Grenzsteine
Die Nummerierung der Staatsgrenzzeichen rührt aus den Jahren 1920 bis 1923.
Die österreichisch - tschechische Staatsgrenze ist in 11 Grenzabschnitte
unterteilt, welche mit Grenzsäulen gekennzeichnet und mit den römischen Zahlen
von I bis XI versehen sind. Innerhalb dieser Grenzsäulen gibt es aufsteigend
nummerierte Hauptsteine, die
mit der römischen Zahl des Grenzabschnitts und einer ganzstelligen Nummer
versehen sind (z.B. X | 41). Zwischen den Hauptsteinen gibt es Nebensteine und,
je nach Bedarf,
dazwischen wiederum Läufersteine. Nebensteine tragen die Nummern 1, 2, 3
usw. (aufsteigend nummeriert, z.B. X. 41 4 ... X. 41 4a ... X. 41 5),
Läufersteine die Zahlen 0|1, 0|2 usw. (z.B. folgen nach dem Nebenstein X. 41 2
die Läufersteine X. 41 0|1 und X. 41 0|2, danach der Nebenstein X. 41 3).
Ein großes Dankeschön Hr. Amtsrat Ewald Mayer vom ‚Bundesamt für Eich- und
Vermessungswesen Abt. 12, Internationale Angelegenheiten, Staatsgrenzen’
11-er Stein ...
das Dreiländereck Österreich - Tschechien -
Slowakei ... Eiserner Vorhang - Stacheldraht & Wachttürme Während für die westliche Bevölkerung Europas einfache Grenzsteine als
Erkennungszeichen der Staatgrenzen genügten, wurden von der kommunistischen
Regierung rund um die östlichen Länder meterhohe Stacheldraht-Zäune und
Wachttürme errichtet. Den ersten „Eisernen Vorhang” gab es bereits 1920, als
sich das junge Russland vom Rest Europas abzusondern begann. Er verlief weit im
Osten, bis hinter Polen und den baltischen Republiken.
Bereits 1945 gab es Anzeichen für einen weitern „Eisernern Vorhang”,
der diesmal in der Mitte Europas die West-Ost Grenze hermetisch abschließen
sollte. |
| die kleinen Schritte zum Fall des Eisernen Vorhangs ... | ||
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1980 |
in Polen lösen Preiserhöhungen für Fleisch am 1. Juli eine großen Streikwelle aus. In Danzig (Gdańsk) kommt es auf der Leninwerft am 14. August zum Streik, dessen direkter Anlass die Entlassung der Kranführerin Anna Walentynowicz war. Unter der Führung von Lech Wałęsa wird ein betriebliches Streikkomitee gegründet woraus sich die Gewerkschaft „Solidarność” [Solidarität] entwickelt. | |
| 1981 | mit der Ausrufung des Kriegszustands in Polen in der Nacht zum 13. Dezember werden die führenden Köpfe der Gewerkschaft interniert und die Arbeit der Gewerkschaft selbst verboten. Somit konnte sie nur noch im Untergrund weiter existieren. Am 8. Oktober 1982 wird die Solidarność durch ein neues Gewerkschaftsgesetz endgültig verboten. | |
| 1985 | am 11. März löst Michail Sergejewitsch Gorbatschow (* 2. März 1931 in Priwolnoje in der russischen Region Stawropol) den am Vortag verstorbenen Generalsekretärs der KPdSU Konstantin Tschernenko ab. Mit 54 Jahren wird Gorbatschow zum zweitjüngsten Generalsekretär in der Geschichte der Kommunistischen Partei gewählt. Er ist ein Vertreter einer völlig neuen Generation und führt am 27. Parteitag der KPdSU im Februar 1986 die Konzepte Glasnost (Offenheit) und Perestroika (Umstrukturierung) in die politische Arbeit ein. | |
| 1989 | ♪ | am 5. April wird die Solidarność wieder staatlich anerkannt; |
| ♪ | 2. Mai ... ungarische Grenzsoldaten beginnen mit dem Abbau der Wachanlagen an der Grenze zu Österreich; der 2. Weltkrieg findet endlich sein Ende! | |
| ♪ | am 27. Juni durchtrennen der ungarische Außenminister Gyula Horn zusammen mit seinem österreichischen Amtskollegen Alois Mock in einem symbolischen Akt den Stacheldraht nahe der Stadt Sopron (Ödenburg) an der alten Pressburger Landstraße zwischen Sankt Margarethen im Burgenland und Sopronkőhida (Steinambrückl) in Ungarn. | |
| ♪ | 19. August ... Paneuropäisches Picknick, Friedensdemonstration an der österreichisch-ungarischen Grenze nahe der Stadt Sopron (Ödenburg). Ein Grenztor an der alten Pressburger Landstraße zwischen Sankt Margarethen im Burgenland und Sopronkőhida (Steinambrückl) in Ungarn wird symbolisch für drei Stunden geöffnet. | |
| ♪ | in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 9./10. November, fällt die seit dem 13. August 1961 West- und Ost-Berlin trennende „Berliner-Mauer”; | |
| ♪ | am 17. Dezember durchtrennen die Außenminister Alois Mock und Jiří Dienstbier in einem symbolischen Akt den Stacheldraht zwischen Kleinhaugsdorf und Hatě; | |
| ♪ | am 23. Dezember durchschneiden die Außenminister Hans-Dietrich Genscher und Jiří Dienstbier am Grenzübergang Waidhaus - Rozvadov den Grenzzaun zwischen Tschechien und Deutschland. | |
| 1990 | werden die letzten Reste des „Eisernen Vorhangs” beseitigt | |
| 2004 | am 1. Mai wird die Tschechische Republik in die Europäische Union aufgenommen | |
| 2007 | am 21. Dezember tritt das Schengener Durchführungsübereinkommen (SDÜ) tritt in Kraft, wodurch nun auch die Personenkontrollen an den Grenzen zu Österreich entfallen; | |
Ich danke recht herzlich für die hilfreichen
Informationen und Quellen...
zum österr. Nationalfeiertag ...
krone.at (26.10.2009) /Gustav Spann -
Zur Geschichte
des österr. Nationalfeiertages
Dr. Wolfgang Katzenschlager, Weitra
a.o. Univ. Prof. Dr. Andrea Komlosy, Institut für Wirtschafts- und
Sozialgeschichte an der Universität Wien
Roman Sandgruber / Norbert Loidol - Der Eiserne Vorhang (Die Geschichte - das
Ende - die Mahnung), Linz 1999
Ludĕk Navara,
Vorfälle am Eisernen Vorhang, 2006
Wikipedia,
Grenzbefestigungen der ČSSR im Kalten Krieg.
Details zur Entwicklung Tschechiens => siehe „Tschechische
Republik”
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ieter
Friedl, 24.
März 2012 /
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